PDA-ANSICHTAAA
Home > Netzwerkzone > Netzwerkarbeit: Jugendstrafanstalten und Jobcenter MYK

Übergangsprozess von Menschen in Haft und deren Entlassung

Wege aufzeigen.

 

Die Fallmanager der Jobcenters MYK haben festgestellt, dass eine nicht geringe Zahl von jungen Menschen im SGBII - Bezug in Verbindung mit einer Haftanstalt zu bringen sind.

Entweder werden sie in allernächster Zeit

  • in Haft genommen,
  • sind in Haft
  • oder aus der Haft entlassen.

Das Übergangsmanagement ist gemeinsam mit der JSA Wittlich und dem Landesministerium für Justiz Rheinland Pfalz ausgearbeitet worden. Kernpunkt ist die Verschmelzung von gemeinsamen Unterstützungsmaßnahmen und individuellen Einzelprojekten mit dem Ziel der Wiedereingliederung in Arbeit und Gesellschaft.


Der Prozess der Netzwerkbildung

Weg bereiten.

Der Prozess der Netzwerkbildung macht deutlich, dass bei Aktivierung aller relevanten Netzwerkstrukturen ein optimales Übergangsmanagement ohne besondere Mehrkosten installiert werden kann. Ein schneller Informationsfluss der beteiligten Institutionen mit dem Klienten ist der Schlüssel aller Anstrengungen. Sobald die betroffenen Personen mit einem anderen Netzwerkpartner in Kontakt kommen, wird eine unkomplizierte Zusammenarbeit initiiert. Um schnell und flexibel agieren zu können, hat das Jobcenter MYK einen Querschnittsansprechpartner (QAP) installiert. Dieser hat die Aufgabe alle Anfragen des Netzwerkpartners weiterzuleiten und eine erste Einschätzung zu geben. Eine mögliche Zuständigkeit wird geklärt. Liegt eine Zuständigkeit vor, arbeitet das Fallmanagement mit dem Klienten und dem Sozialdienst der Jugendstrafanstalt geeignete integrative Maßnahmen aus.

 

Die Kompetenzagentur übernimmt in dieser Übergangszeit die Betreuung des Probanten, sodass dieser immer einen kompetenten Ansprechpartner hat. Gemeinsam mit der Bewährungshilfe, der Jugendhilfe sowie dem Jobcenter MYK werden weitere Schritte abgesprochen.

 


Positive Stabilisierung und der Faktor Zeit

Lösungshilfen anbieten.

Allen Beteiligten ist bewusst, dass bei haftentlassenen Jugendlichen die Zeit eine besondere Rolle spielt. Je früher der Betroffene ein qualitativ hochwertiges Angebot bekommt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit der positiven Stabilisierung. Die enge Zusammenarbeit hat viele Vorteile auch für die Bediensteten der einzelnen Netzwerkpartner. Das Jobcenter MYK bietet den Mitarbeitern der Justizvollzugsanstalten das Angebot von SGBII - inhouse - Schulungen. Die hier entstehenden Synergieeffekte unter den Mitarbeitern sind für alle ein Blick in das "andere System". Wenn die Mitarbeiter die Prozesse des anderen Sektors verstehen, werden Handlungen effektiver und schneller. Da der Prozess fließend ist, wird das Übergangsmanagement ständig den neuen Gegebenheiten angepasst.


Übergangsnetzwerk

Das Jobcenter des Landkreises Mayen-Koblenz
Das Jobcenter des Landkreises Mayen-Koblenz


Logo Ministerium der Justiz Rheinland-Pfalz.
Ministerium der Justiz Rheinland-Pfalz.

Förderinstitutionen

Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen

Europäischer Sozialfonds – Mehr Chancen für Rheinland-Pfalz

Europäischen Sozialfonds

MYKnetz wird gefördert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz. Sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.


Die Netzwerkstelle des Jobcenters Landkreis Mayen-Koblenz

Jobcenter des Landkreises Mayen-Koblenz