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Stromsparhelfer - Professionelle Arbeitsmarktintegration und Umweltschutz!

Gut für die Umwelt - gut für die Menschen im Landkreis Mayen-Koblenz!

Bewusstsein für die Umwelt - Kostenersparnis für die beteiligten Haushalte - wertvoll für Menschen im SGB II Bezug

Der Geschäftsführer des Jobcenters Mayen-Koblenz, Rolf Koch, über das Projekt: „Mit unserem gemeinsamen Netzwerkprojekt des „Stromsparhelfers“ können wir die arbeitsmarktpolitischen und umweltpolitischen Zielsetzungen unseres Landes hervorragend kombinieren. Menschen im SGB II Bezug profitieren in mehrfacher Hinsicht von diesem Projekt. Durch die Verknüpfung mit unseren Arbeitsmarktinstrumenten erhalten langzeitarbeitslose Menschen eine realistische Chance, auf dem 1. Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen und SGB II Bezieher können durch die Beratung der Energiesparhelfer direkt ihre Energiekosten senken. Die Ersparnis kommt dem Portemonnaie der Menschen im SGB II Bezug direkt zugute und auch die Haushaltskassen der Kommunen und der Energieversorger erreichen ein hohes Einsparpotential." Auf diese Weise profitieren neben der Umwelt auch alle beteiligten Partner gleichermaßen von unseren Stromsparhelfern.

Das Projekt Stromsparhelfer

Arbeitsweise

• Ein Energieberatungsteam besteht immer aus 2 Personen

• Der Zugang zum Energiesparteam für jeden Haushalt im SGB II Bezug ist frei

• Das Projekt „Energiesparhelfer“ wird mit der lokalen Netzwerkstruktur des Jobcenters Mayen-Koblenz und den Schuldnerberatungsstellen im Landkreis MYK vernetzt werden

• Es kann unter dem Einverständnis der jeweiligen Haushalte eine Terminierung über das Fallmanagement des Jobcenters MYK oder durch verschiedene Fachstellen, wie der Schuldnerberatung, im Landkreis MYK erfolgen

• Ist dann ein solcher freiwilliger Termin vereinbart, kommt das Energiesparteam zur Bilanzierung des Energieverbrauches in die jeweiligen Haushalte

• Anhand der ermittelten Werte kann nun nach dem ersten Hausbesuch ein individuelles Energiesparprofil für den entsprechenden Haushalt erstellt werden. Diese Daten werden selbstverständlich nach den Richtlinien des Datenschutzes behandelt und nicht an Dritte weitergegeben

• Es folgt ein zweiter Besuch in dem analysierten Haushalt

• Im zweiten Besuch erfolgt eine Erläuterung des erstellten Energieeinsparprofiles. Den Menschen in diesem Haushalt werden vor Ort praktische Tipps zur Einsparung von Strom und Wasser unter Beachtung des individuellen Energiesparprofiles erläutert

• Ein wesentlicher Bestandteil des zweiten Beratungsgesprächs ist die gemeinsame Installation verschiedener Energiesparutensilien, wie zum Beispiel einer Energiesparlampe oder eines Luftsprudlers für den Wasserhahn

• Die Energiesparutensilien und die Energiesparprüfung werden für Haushalte aus dem SGB II Bereich kostenlos sein

• Das Beratungsgespräch wird durch die Verknüpfung eines individuellen Energiesparplans und der praktische Installation von Energiesparutensilien das langfristige Einsparpotential für den jeweiligen Haushalt vermitteln und zu einer triadischen Kosteneinsparung auf den Ebenen der privaten Haushalte, der Energieversorger und der kommunalen Hand führen

Der Stromsparhelfer

• Der Energiesparhelfer selbst wird aus der Personengruppe der langzeitarbeitslosen Menschen kommen, die im Bezug von SGB II Leistungen und in der Betreuung des Jobcenters Landkreis Mayen-Koblenz stehen

• Eine Anbindung zum 1. Arbeitsmarkt ist die Chance für unsere Energiesparhelfer

• Sie erhalten über die Bürgerarbeit einen dreijährigen Arbeitsvertrag, aber immer mit der Verpflichtung eine Anstellung auf dem 1. Arbeitsmarkt zu finden

• Das Thema rund um die Energieeinsparungsmöglichkeiten wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger und erfährt in Zeiten von Kostendruck und der Suche nach Einsparpotentialen eine immer wichtigere Rolle

• In Berufsbereichen wie dem Elektro- und Baufachhandel, aber auch in dem Bereich der Hausverwaltung werden Qualifikationen im Energiesektor immer bedeutender

• Auf diese Weise werden die Chancen für unsere „Energiesparhelfer“ deutlich größer einen langfristigen Arbeitsplatz zu erhalten

• Qualifizierungsziel ist der Wissenserwerb zu Fragen, wie in privaten Haushalten ein nachhaltiger ökoeffizienter Umgang mit den Umweltressourcen wie Strom und Wasser erreicht werden kann

• Die Energiesparhelfer werden über das Projekt, aufbauend auf ihren bestehenden Ressourcen, für den Bereich der Energieeinsparung in über 100 Stunden qualifiziert

• Hinzu kommt, dass die Energiesparhelfer auch in ihrer anfänglichen praktischen Tätigkeit geschult und betreut werden

• Die Verbindung von praktischem Handeln und theoretischen Kenntnissen macht aus ihnen sehr gute Ratgeber, die erfolgreich beim Einsparen von Energie und damit bei der Schonung unseres Klimas und der Umwelt helfen können

Die Ziele

• Die Projektvision zum „Stromsparhelfer“ kombiniert den Netzwerkgedanken mit den Ressourcen der verbundenen Aktionspartner

• Professionelle Arbeitsmarktintegration in Verbindung zu bringen mit Umweltschutz

• Senkung des Stromverbrauches in Haushalten, deren Einkommen gering ist

• Erhebliche Reduzierung der Energiekostenbelastung für die Menschen im SGB II Bezug

• Intangible Kosten, Verwaltungskosten und Zinsbelastungen bei den Energieversorgen, den Kommunen und Haushalten im SGB II Bereich können vermieden werden

• Neben den vorrangig fiskalischen Zielsetzungen erhalten Langzeitarbeitslose über ihre Tätigkeit als Energiesparhelfer die Möglichkeit auf einen Wiedereinstieg ins Berufsleben

• Die Verknüpfung von Qualifizierung und Berufstätigkeit ermöglicht den Menschen einen Weg aus der Langzeitarbeitslosigkeit, der auf einen langfristigen Verbleib in Arbeit ausgelegt ist

• Der interdisziplinär angelegte Projektansatz des „Energiesparhelfers“ und dessen Qualifizierungsmodul zielt auf die Sensibilisierung von Menschen im SGB II Bereich für die Stichworte „Klimawandel, erneuerbare Energien, nachhaltige Produkte“

• Das Projekt „Energiesparhelfer“ leistet einen erheblichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz

• Durch die Vernetzungsstruktur kann ein nachhaltiger Effekt sichergestellt werden, da die Menschen im SGB II Bezug in der Regel weiterhin mit der vermittelnden Fachstelle zusammenarbeiten


Partner

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz.

Träger

perspektive gGmbH