MYKnetz und das IN3 Projekt arbeiten gemeinsam!

- Netzwerkkonferenz "Integration auf dem richten Weg?" Vielfalt ist das Potential der Zukunft im Landkreis Mayen-Koblenz!
Das IN3 Projekt und MYKnetz organisierten gemeinsam mit der Kreisverwaltung MYK die erste große Netzwerkkonferenz zum Themenbereich "Migration" im Landkreis Mayen-Koblenz.
Zur Beteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund am gesellschaftlichen sowie am Arbeitsleben und zur Bündelung der Aktivitäten von Fachkräften vor Ort fand am 15. und 16. Dezember 2009 in der Kulturhalle Ochtendung eine zweitägige Netzwerkkonferenz statt. Unter der Überschrift "Integration auf dem richtigen Weg? Vielfalt ist das Potential der Zukunft im Landkreis MYK!" startete die Netzwerkkonferenz Integration am 15. Dezember mit rund 100 Teilnehmenden in Ochtendung. "Die Open Space Konferenz ist ein entscheidender Meilenstein unseres IN3 Projektes und soll jedes Jahr initiiert werden. Uns war von Beginn an klar, dass die soziale und berufliche Integration von Migrantinnen und Migranten nur durch die gemeinsame Initiative aller an diesem Prozess beteiligten Partner in unserer Region und darüber gelingen kann", berichtet Maik Klee, Konzeptentwickler des IN3 Projektes. Genau wie es die Definition von "Open Space" verspricht, gestaltete Michael M. Pannwitz, Begleiter der Veranstaltung, die Konferenz als weiten, offenen Raum, um innerhalb der beiden Tage von den Teilnehmern selbst zu dem komplexen Thema Integration eine Handlungsplanung für neue Projekte erarbeiten zu lassen.
20 Projekte arbeiten künftig an einer verbesserten Integration im Kreis Mayen-Koblenz

- IN3 Projektleiter, Markus Ohlig bei der Konferenz
Nach zwei Tagen Konferenz wurden 21 Projekte zusammengetragen. Michael Pannwitz, unser Begleiter für die Open Space Konferenz, achtete bei seinem System der Konferenzleitung darauf, dass für jedes Projekt ein Ansprechpartner da ist, dass für jedes Projekt ein zeitlicher Rahmen gesteckt wird. Das hatte zur Folge, dass die Chance, das Projekt könnte im Sande verlaufen, sehr gering ist. So tasteten die Teilnehmer sich zunächst an die Thematik, mit der sie in der Regel beruflich sehr vertraut sind, heran, und formulierten etwa Verbesserungsvorschläge für einzelne Bereiche. Die Vorschläge wurden schließlich in Runden besprochen und abschließend ausformuliert. Der zweite Tag der Konferenz stand dann im Zeichen der Einengung der Ergebnisse, um genaue Handlungsempfehlungen zu definieren. Bei jedem Projekt wurde ein Verantwortlicher als Ansprechpartner benannt - so können sich die Projektteilnehmer untereinander austauschen und zu Treffen verabreden.
Aufbruchstimmung bei den Teilnehmern

- M. Pannwitz unser Begleiter bei der Open Space Konferenz
In einer letzten Gesprächsrunde sprachen alle Teilnehmer über ihre Eindrücke nach zwei Tagen zahlloser erfolgreicher Gespräche. Jobcenter-Geschäftsführer Rolf Koch war sehr zufrieden. Er sprach von "intensiven Gesprächen" und meinte, "wir sind auf dem richtigen Weg". Eine Teilnehmerin war erleichtert, dass durch die Organisation endlich ein Treffen in dieser Konstellation möglich wurde. Und man war sich einig, dass man versuchen müsse, immer mehr Menschen für die gemeinsame Arbeit zu gewinnen. "Nur wenn man anfängt, werden sich Türen öffnen", sagte dazu etwa ein Konferenzteilnehmer. Als Teilnehmer habe man während der Konferenz viel Neues kennen gelernt, so Jobcenter-Geschäftsführer Koch. Wichtig sei jetzt, "dass wir die Energie und die Kraft mitnehmen, die aus der Veranstaltung kommt".
Die Fernsehberichte
Presseinformation_17.12.09_Netzwerkkonferenz_Integration.doc Presseinformation vom 17.12.2009 |
Die Projektpartner
IN3 Projekt
IN3 Projekt
Jobcenter Mayen-Koblenz
Alexandra Gras
Hauptstr.3
56575 Weißenthurm
Tel.: 02637/9424-122
Fax.:02637/9424-110
IN3@online.de
MYKnetz
MYKnetz
Jobcenter Mayen-Koblenz
Maik Klee
Koblenzer Str. 35
56626 Andernach
Tel.: 02632/925428
Fax.: 02632/925467
info@myknetz.de
Kreisverwaltung MYK
Bahnhofstr. 9
56068 Koblenz
Tel.: 0261/108-0
Fax.: 0261/35860
Email.: info@mayen-koblenz.de
Förderinstitutionen
Das Projekt des "IN3" wird gefördert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Sowie aus Mitteln des Europäischer Integrationsfonds (EIF).


